u18
Neue Sinus-Jugendstudie zu den Lebenswelten der 14- bis 17-Jährigen erscheint im April 2012
Der soziokulturelle Wandel in unserer Gesellschaft hat sich in den letzten Jahren beschleunigt und verändert tiefgreifend die Struktur und Kultur des Alltags. In keiner Altersgruppe ist dieser Wandel so frühzeitig und deutlich spürbar wie bei Jugendlichen. Doch wie ist die „Jugend von heute“? Darüber gibt die neue Sinus-Jugendstudie „Wie ticken Jugendliche 2012?“ Auskunft. Die qualitative Untersuchung nimmt die Alterskohorte der 14- bis 17-Jährigen in den Blick und zeigt auf, welche jugendlichen Lebenswelten es in Deutschland gibt und wie Jugendliche in diesen verschiedenen Welten ihren Alltag (er)leben. Um ein umfassendes Bild jugendlicher Orientierungen und Lebensweisen zu erhalten, werden neben der Erforschung der Werthaltungen verschiedenste Facetten des täglichen Lebens in den Blick genommen:
- Allgemeine Befindlichkeit und Zukunftsvorstellungen
- Vergemeinschaftung und Abgrenzung
- Umgang mit Medien
- Schule und Lernen
- Berufliche Orientierung
- Glaube, Religion und Kirche
- Gesellschaftliches und politisches Interesse
- Formen der Teilnahme, Engagement
Auftraggeber der Studie sind:
- Bundeszentrale für politische Bildung
- Deutsche Kinder- und Jugendstiftung
- Bund der Deutschen Katholischen Jugend
- Bischöfliches Hilfswerk Misereor e. V.
- Bischöfliche Medienstiftung der Diözese Rottenburg-Stuttgart
- Südwestrundfunk SWR
Prof. Dr. Klaus Hurrelmann, Professor an der Hertie School of Governance Berlin und langjähriger Leiter der Shell-Jugendstudien, kommentiert die Studie wie folgt:
„Die Besonderheit der Sinus-Jugendstudie u18 ist ihre soziale und kulturelle Tiefenschärfe. Diese Studie kapituliert nicht vor der Vielfalt jugendlicher Lebenswelten, sondern sie nimmt sie in vollen Zügen auf, geht ihr nach und verdichtet sie modellhaft. Was die WissenschaftlerInnen des Sinus-Instituts hier an einfühlsamer Forschung vorlegen und mit professioneller Analyse einordnen und interpretieren, ist für das öffentliche Verständnis der jungen Generation in Deutschland und für die pädagogische Arbeit mit Jugendlichen von größtem Wert. Ich bin sicher, dass sich die Sinus-Jugendstudien damit ihren festen Platz in der Jugendforschung und der Jugendarbeit erobert haben.“
Vorträge und Workshops zur neuen Jugendstudie des SINUS-Instituts können für den Zeitraum ab Mitte April ab sofort beim Leiter der SINUS-Akademie Peter Martin Thomas, gebucht werden.
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