Bücher und Artikel

Hier finden Sie in chronologischer Reihenfolge eine Auswahl von publizierten Sinus-Studien. Sie illustrieren das breite Forschungsspektrum von Sinus. Leider können wir nicht alle Veröffentlichungen zum Download bereit stellen.

Einrichtungs-Präferenzen der Sinus-Milieus® weltweit

Artikel zu Einrichten und Wohnen in „Die Presse“

Auch wenn das Design globaler Anbieter überall gleich zu sein scheint, ist es das nicht immer. Über Unterschiede und Gemeinsamkeiten in den Wohnzimmern dieser Welt. Welche Einflüsse Traditionen, aber auch kulturelle Faktoren und gesellschaftliche Entwicklungen auf die Lebenswelten der Menschen auf der Welt haben, weiß Manfred Tautscher, Geschäftsführer des Sinus-Instituts, das im Rahmen internationaler Zielgruppenforschung Sinus Meta-Milieus® für bisher 44 Länder entwickelt hat.

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DIVSI Ü60-Studie (2016)

Die digitalen Lebenswelten der über 60-Jährigen in Deutschland

Die alten Chinesen wussten es schon lange bevor irgendjemand überhaupt von Begriffen wie Digitalisierung oder World Wide Web auch nur geträumt hat. Sie fassten ihre Erkenntnis in diese Worte zusammen: „Es zählt nicht, wie alt du bist, sondern wie du alt bist.“

Wie wahr. DIVSI, das Deutsche Institut für Vertrauen und Sicherheit im Internet, ist jetzt in der Lage, die uralte fernöstliche Weisheit zu untermauern. Die Ü60-Studie, deren Ergebnisse und Erkenntnisse wir hiermit der Öffentlichkeit vorlegen, zeigt deutlich: Das Internet gewinnt auch bei den Älteren immer mehr an Bedeutung. DIVSI hat die Untersuchung gemeinsam mit dem Sinus-Institut realisiert.

Die DIVSI Ü60-Studie liefert eine Vielzahl von Fakten für neue Blickwinkel auf die Frage im Sinne der chinesischen Weisheit, „wie du alt bist“, und gibt uns Ansätze zur Entwicklung von geeigneten Maßnahmen für eine bessere Teilhabe am sozialen Leben in der digitalen Zeit.

Die vom SINUS-Institut durchgeführte Studie steht hier zum Download bereit.

Wie ticken Jugendliche 2016? (2016)

Lebenswelten von Jugendlichen zwischen 14 und 17 Jahren in Deutschland.

Wie leben und erleben Jugendliche ihren Alltag? Wie nehmen sie die historischen und heutigen Verhältnisse in Deutschland und in der Welt wahr? Was stiftet für sie Sinn? Welche Lebensentwürfe verfolgen sie? Welche Rolle spielen Mobilität, Nachhaltigkeit und digitale Medien in ihrem Leben? 

Diesen und weiteren Fragen geht die Sinus-Jugendstudie 2016 empirisch nach und bildet dabei die Vielfalt der Perspektiven jugendlicher Lebenswelten ab. Das gelingt ihr besonders anschaulich, indem sie 14-bis 17-Jährige in Form von zahlreichen Zitaten und kreativen Selbstzeugnissen ungefiltert zu Wort kommen lässt. Einzigartig ist auch, dass Jugendliche fotografische Einblicke in ihre Wohnwelten gewähren und erstmalig selbst als Interviewer ihre Fragen eingebracht haben. Die Sinus-Jugendstudie verleiht der jungen Generation somit eine öffentliche Stimme, die es genau wahrzunehmen gilt. Denn der Blick auf die Jugend ist immer auch ein Blick auf die Zukunft eines Landes. 

Nach den Vorgängerstudien (2008, 2012) legt das SINUS-Institut im Frühjahr 2016 bereits die dritte Untersuchung der viel beachteten Reihe „Wie ticken Jugendliche?“ vor. 

Autoren:

Dr. Marc Calmbach, Direktor Sozialforschung SINUS-Institut
Dr. Silke Borgstedt, Direktorin Sozialforschung SINUS-Institut
Inga Borchard , Studienleiterin SINUS-Institut
Peter Martin Thomas, Leiter SINUS-Akademie
Berthold Bodo Flaig, Geschäftsführer SINUS-Institut

Auftraggeber: Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz (afj), Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), Bundeszentrale für politische Bildung (bpb), Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) und VDV-Akademie.

Die SINUS-Jugendstudie "Wie ticken Jugendliche 2016?" in digitaler Form als Open Access finden Sie hier.

Youth in Kyrgyzstan. Bridging Tradition and Modernity. (2015)

Eine Sinus-Studie im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ)

Der Blick auf die Jugend ist immer auch ein Blick auf die Zukunft einer Region. Die Angehörigen der jungen Generation sind höchst sensible Beobachter der politischen, ökonomischen und kulturellen Entwicklungen ihrer Heimatländer, weil sie existentiell auf persönliche Entfaltungschancen angewiesen sind. In keiner anderen Altersgruppe kann der soziokulturelle Wandel so früh und so klar erkannt werden wie bei jungen Menschen. Um einen Einblick in die jugendlichen Lebenswelten in Kirgisistan zu erhalten, hat das Projektvorhaben „Perspektiven für die Jugend“ der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH die vorliegende qualitative Grundlagenstudie zur Jugend in Kirgisistan bei Sinus in Auftrag gegeben. Die Untersuchung zeigt Alltagseinstellungen, Werte, Rollenbilder, Wünsche und Erwartungen der jungen Menschen auf und bietet so eine Basis, damit im Projekt und in den Angeboten der kirgisischen Jugendarbeit auf tatsächlich bestehende Bedürfnisse und Erwartungshaltungen der jungen Menschen eingegangen werden kann.

Berufliche Orientierung Jugendlicher (2015)

Empirische Hinweise für ein zielgruppenoptimiertes Ausbildungsmarketing

Unternehmen haben immer größere Probleme, ihre Arbeitsplätze mit geeigneten Bewerber/innen zu besetzen. Wie aktuelle Studien zeigen, wird sich diese Situation in den kommenden Jahren weiter verschärfen. Vor diesem Hintergrund hat das SINUS-Institut im Auftrag des Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertages (BWIHK) eine regionale Zielgruppenstudie über die berufliche Orientierung Jugendlicher durchgeführt. Die Studie beantwortet u.a. die Fragen, welche Zukunftspläne junge Menschen haben, was sie von Unternehmen erwarten, wie sehr sie an die Heimatregion gebunden sind, welche Branchen sie präferieren und welchen Anforderungsdruck sie wahrnehmen. Vor dem Hintergrund der empirischen Befunde gibt die Studie handfeste Hinweise für das Ausbildungsmarketing. Hierbei wird auf das Zielgruppenmodell der Sinus-Jugendmilieus zurückgegriffen.

Der Studienbericht steht unter bw.ihk.de zum Download bereit.
Ein zusammenfassender Artikel zu dieser Studie findet sich in dem Buch „Ausländische Fachkräfte gesucht. Voreilig? Notwendig? Willkommen“, das hier bestellt werden kann.

Große Vielfalt, weniger Chancen (2015)

Eine Studie über die Bildungserfahrungen und Bildungsziele von Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland

Prof. Dr. Heiner Barz, Leiter der Abteilung für Bildungsforschung und Bildungsmanagement an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und wissenschaftlicher Beirat am SINUS-Institut, leitete das von der Stiftung Mercator und der Vodafone Stiftung Deutschland geförderte Projekt „Bildung, Milieu & Migration“. Es greift erstmals das Gesellschaftsmodell der Sinus-Migrantenmilieus für den Bildungsbereich auf. Damit wird es möglich, die unterschiedlich geprägten Lebenswelten von Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland differenziert in den Blick zu nehmen und die jeweils typischen Bildungserfahrungen und -einstellungen herauszuarbeiten. Die Studie liefert wichtige Hinweise, wie Projekte und Ansätze im Bildungssystem für heterogene Zielgruppen passgenauer gestaltet und so benachteiligte Kinder und Jugendliche in Zukunft noch gezielter gefördert werden können.

Detaillierte Informationen zur Studie sowie ausgewähltes Fotomaterial und Videointerviews mit den Studienteilnehmern finden Sie hier.

Digitales Targeting: Kartoffeln für die Onliner (2015) Artikel in Research & Results

Unter dem Titel „Kartoffeln für die Onliner“ berichtet die W&V in der Ausgabe 9/15 ausführlich über die Digitalen Sinus-Milieus. Mit den Sinus-Milieus kommt ein jahrzehntelang bewährtes Zielgruppenmodell ins digitale Zeitalter. Das klassische Marketing nutzt die Zielgruppen, um Produkte zu positionieren und Kampagnen zu konzipieren. In der Internetwerbung hatten die Milieus bislang keine große Bedeutung, da nicht zielgenau adressiert werden konnte. Mit den Digitalen Sinus-Milieus sind crossmediale Kampagnen nun aber möglich. Wie Mediapaner und Marketer darauf reagieren, erfahren Sie in diesem Artikel.

Der ganze Artikel findet sich hier

Die Hauptstädter – Berlin 25 Jahre nach dem Mauerfall (2014)

Die Hertie Berlin Studie 2014

Kaum eine andere deutsche Stadt hat mehr Höhen und Tiefen erlebt als Berlin. Mit dem Fall der Mauer und der Wiedervereinigung eröffneten sich ungeahnte Perspektiven und Möglichkeiten. Hat Berlin die Chancen genutzt? Wie steht die Stadt heute in wirtschaftlicher, sozialer und politischer Hinsicht da? Wie sehen die Berliner ihre Stadt? Wie zufrieden sind sie mit Wirtschaft und Verwaltung, mit dem Leben in der Stadt, in ihrem Kiez? Welche Herausforderungen stellen sich für die Berliner Regierung und Verwaltung? Mit dem einzigartigen Typus einer vertiefenden Stadtstudie liefert die von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung herausgegebene Studie unter der Leitung von Helmut K. Anheier und Klaus Hurrelmann repräsentative Daten über die Lebenswelten in der deutschen Hauptstadt 25 Jahre nach dem Mauerfall. Wissenschaftlich fundiert, aktuell und auf höchst lesbare Weise.

Autoren des Sinus-Instituts, Heide Möller-Slawinski und Dr. Marc Calmbach, haben den Artikel „Milieus und Lebenswelten in Berlin“ beigesteuert.

Weiterführende Informationen zur Studie gibt es hier.

Mediennutzung und Medienkompetenz in jungen Lebenswelten (2014)

Artikel in Media Perspektiven

Junge Menschen wachsen heute in einer hoch medialisierten und digitalisierten Welt auf. Informationen sind vielfältiger und zugänglicher denn je. Doch wie gehen Jugendliche und junge Erwachsene mit der täglichen Informationsflut und der Allgegenwärtigkeit von Medienangeboten um? Welche Medien nutzen sie? Wie kompetent schätzen sie ihren Medienumgang ein? Welche Informationsquellen stufen sie als besonders glaubwürdig, welche als weniger glaubwürdig ein? Und wie ist es um ihr Sicherheitsbewusstsein bestellt? Nutzen sie Sicherheitsvorkehrungen, wenn sie sich im Internet bewegen? Diesen und vielen weiteren Fragen ist das SINUS-Institut im Auftrag des Südwestrundfunks und des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest mit einer empirischen Untersuchung bei 14- bis 29-Jährigen auf den Grund gegangen.
Eine Zusammenfassung der zentralen Studienergebnisse findet sich hier.

Naturbewusstsein 2013 (2014)

Bevölkerungsumfrage zu Natur und biologischer Vielfalt

Welche Bedeutung hat Natur für die Menschen? Was verstehen sie unter Wildnis, und inwieweit gibt es ihrer Ansicht nach Wildnis in Deutschland? Welche Vor- und Nachteile werden bei Nationalparks gesehen? Wie hat sich die Meinung zur Energiewende in den letzten Jahren verändert? Welche Bedeutung wird dem Hochwasserschutz zugesprochen? Wer konsumiert Bioprodukte und was sind die Gründe dafür? Wie wichtig sind der Bevölkerung Naturschutz und biologische Vielfalt?

Diese und weitere Fragen wurden in der Naturbewusstseinsstudie 2013 empirisch beantwortet. Das SINUS-Institut hat diese Studie zusammen mit Dr. Fritz Reusswig vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) sowie dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) durchgeführt.
Der Studienbericht steht hier zum Download bereit.

AOK-Familienstudie (2014)

Repräsentativbefragung von Eltern mit Kindern von 4 bis 14 Jahren

Fragt man die Menschen in Deutschland, was ihnen im Leben am wichtigsten ist, nennen sie vor allem Familie und Gesundheit. Von umso größerer Bedeutung ist es daher, genauer zu verstehen, wie der familiäre Alltag aussieht, wie es um die Gesundheit von Eltern und Kindern in Deutschland bestellt ist und wie der familiäre Alltag und das gesundheitliche Wohlbefinden – insbesondere das der Kinder – zusammenhängen. Die AOK-Familienstudie 2014 knüpft an die beiden Vorgängerstudien (von 2007 und 2010) an und liefert weitere empirische Belege für den Erhalt und die Verbesserung der kindlichen Gesundheit durch ein ausgeprägtes Familienleben.

Ein Fokus der Studie liegt auf der Frage, inwiefern Rahmenbedingungen, die eine Vereinbarkeit von Familie und Beruf prinzipiell begünstigen, einen Effekt auf die Gesundheit der Eltern und deren Kinder haben. Ein weiteres Thema der AOK-Familienstudie 2014 war der Zusammenhang zwischen der Mediennutzung im Familienalltag und dem gesunden Aufwachsen der Kinder. Hier wird neben der Frage nach den Gesundheitskonsequenzen des Medienkonsums der Kinder auch in den Blick genommen, ob der Gesundheitszustand der Kinder und Eltern mit deren Medienverhalten in Verbindung gebracht werden kann. Die Studie gibt auch Auskunft darüber, welche Rolle Medien in der Erziehung spielen (z.B. digitale Medien als didaktisches Instrument zur gesundheitlichen Aufklärung, Medien als Erziehungsmittel bei der Belohnung und Bestrafung von Kindern).

Ziel der AOK-Familienstudien ist es, wissenschaftlich gesicherte Hinweise für die Erhaltung und Verbesserung der kindlichen Gesundheit durch die Familie zu gewinnen.
Weitere Informationen inkl. Download-Links finden sich hier.

DIVSI U25-Studie (2014)

Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in der digitalen Welt

Zu vielen Themen halten sich beharrlich eine Reihe von festgefügten Meinungen im Bewusstsein der Öffentlichkeit. Allgemeinplätze, die häufig kaum auf ihren Wahrheitsgehalt überprüft werden, können irgendwann durch ständige Wiederholung zum vermeintlichen Fakt werden. Nicht immer erfahren die dadurch oft oberflächlich Bewerteten eine gerechte Würdigung ihres Verhaltens. Dieses Schicksal hat zum Gutteil auch Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in der Bewertung ihres Umgangs mit dem Internet ereilt. Denn bislang fehlte es an einer wissenschaftlich fundierten Untersuchung, die das Verhalten der 9- bis 24-Jährigen in der digitalen Welt gezielt, präzise und neutral auslotet.

Die für das „Deutsche Institut für Vertrauen und Sicherheit“ durchgeführte U25-Studie liefert jetzt erstmals fundierte Antworten auf Fragen, die das Verhalten der nachwachsenden Generation im Hinblick auf das Netz betreffen. Und das ganz umfassend. Über die Nutzungsformen hinaus werden auch die Denk- und Handlungslogiken sowie der lebensweltliche Hintergrund untersucht.
Die vom SINUS-Institut durchgeführte Studie steht hier zum Download bereit.

Consumer-centric Brand Management mit den Sinus Milieus (2014)

SINUS-Whitepaper auf W&V.de

Das strategische ebenso wie das operative Brand- und Produktmanagement wird heute durch den gesellschaftlichen und technologischen Wandel herausgefordert. In Zeiten, in denen ein einfacher Klick Kaufentscheidungen umsetzt, geht oft der Blick für den Menschen hinter dem ‚Verbraucher‘ verloren. Doch genau im Tiefenverständnis des Konsumenten und seiner Lebenswelt liegt die große Chance, eine nachhaltige Konsumbasis zu schaffen. Consumer-centric Brand Management hat daher zum Ziel, durch einen ganzheitlichen Blick auf den Menschen Wettbewerbsvorteile zu generieren.

Wie dieser versehende Ansatz für das Marketing nutzbar gemacht werden kann, steht im Zentrum dieses Artikels. Denn wer den Menschen hinter dem Konsumenten versteht, wird ihn auch über den konkreten Produktvorteil hinaus mit einer Markenbotschaft emotional berühren können.
Die komplette PDF zu diesem Thema steht auf w&v.de kostenlos zum Download bereit.

Die Digitale Avantgarde im Fokus (2014)

Artikel in der Marketing Review St. Gallen

Die Digitale Avantgarde, die junge ambitionierte Lebenswelt der globalisierten Hipster, ist für Marketing und Vertrieb eine zunehmend interessanter werdende Zielgruppe. Anhand eines Fallbeispiels aus dem Luxussegment wird ein Vergleich von alter und neuer Elite aufgezeigt.
Der Artikel ist in der Ausgabe 04/2014 der renommierten Fachzeitschrift Marketing Review St. Gallen erschienen. Er kann online hier erworben werden.

Jungen und ihre Lebenswelten (2013)

Vielfalt als Chance und Herausforderung

Dr. Marc Calmbach, Direktor der Abteilung Sozialforschung am SINUS-Institut, war von 2010 bis 2012 im Beirat für Jungenpolitik des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Im Rahmen der Beiratstätigkeit hat er mit seinem Team folgende Fragen erforscht: Wie sehen gegenwärtige „Männlichkeitsnormen“ bei Jugendlichen aus? An welchen Leitbildern orientieren sich Jugendliche und mit welchen widersprüchlichen Erwartungen sind Jungen heute konfrontiert? Welche Handlungsempfehlungen lassen sich für die Politik ableiten?

Während Studien in der Männer- und Männlichkeitenforschung häufig auf Männer fokussieren, verfolgte die SINUS-Untersuchung ein zweifach vergleichendes Design; sie kreuzt den Vergleich von Jungen und Mädchen mit dem Vergleich verschiedener Lebenswelten. Das ist in mehrfacher Hinsicht erfolgversprechend und neu: Zum einen ist es so möglich, einen suchenden Blick auf ein breites Themenspektrum zu werfen und im Vergleich festzustellen, welche Relevanz die Kategorie Geschlecht in den verschiedenen Lebenswelten hat bzw. ob sie überhaupt in allen Lebenswelten für alle beforschten Themen bedeutsam ist. Zum anderen liegt eine solche Untersuchung auch für Mädchen bislang nicht vor.

Jungenpolitik stellt ein neues Politikfeld im Rahmen einer lebenslauforientierten Gleichstellungspolitik dar. Der Bericht des Beirats Jungenpolitik ist die erste Publikation hierzu.
Der Abschlussbericht des Jungenbeirats kann hier gratis heruntergeladen werden.
Als identische Buchpublikation kann er hier bestellt werden.

DIVSI Entscheider-Studie zu Vertrauen und Sicherheit im Internet (2013)

Eine Sinus-Studie im Auftrag des Deutschen Instituts für Vertrauen und Sicherheit im Internet (DIVSI)

Das SINUS-Institut hat im Auftrag des DIVSI 1.221 führende Repräsentanten aus Wirtschaft, Politik, Öffentlichem Dienst, Zivilgesellschaft, Medien sowie Wissenschaft und Forschung zu folgenden Themen befragt:

  • Wie denken Entscheider über das Internet?
  • Welchen Akteuren schreiben sie welche Verantwortung und welche Einflussmöglichkeiten zu?
  • Wie schätzen sie die Nutzer ein, was sagen sie zu Sicherheits- und Freiheitsbedürfnissen?

Frühere Untersuchungen betrachteten den fortschreitenden Digitalisierungsprozess ausschließlich aus der Nutzerperspektive. Die Entscheider-Studie setzt mit einem anderen Blickwinkel an – es stehen diejenigen im Fokus, die Führungsverantwortung tragen. Nie zuvor wurden Fragen nach der Verantwortung für das Internet, nach dem Gestaltungsmandat derart ausführlich untersucht.
Die Studie steht hier gratis zum Download bereit.

Der Inhalt entscheidet - Technologiewandel in der Zeitungsbranche (2013)

Artikel in Research & Results

Die große Kunst der nächsten Jahre wird für Zeitungsverlage darin bestehen, nutzerorientierte Konzepte für kostenpflichtige Online-Inhalte zu entwickeln, um die zurückgehenden Erlöse aus Print-Abonnements und entsprechend rückläufigen Werbeeinnahmen aufzufangen. Das bedeutet nicht weniger als eine Brücke zu einer neuen Art der Informationsnutzung zu schlagen (Stichwort „Abbau der Gratismentalität“).

Um mit Paid Content Erfolg haben zu können, ist es entscheidend, das digitale Publikum möglichst gut zu kennen und zu verstehen. Das SINUS-Institut hat hierzu in den letzten Jahren international viel geforscht. Der Artikel in Research & Results stellt eine Case Study für die Neue Osnabrücker Zeitung vor. Der ganze Artikel findet sich hier.

Brücken und Barrieren. Jugendliche auf dem Weg in die Evangelische Jugendarbeit (2013)

Eine Sinus-Studie im Auftrag der evangelischen Landeskirchen Baden und Württemberg

SINUS ist im Auftrag der evangelischen Landeskirchen in Württemberg und Baden und deren Landesjugendpfarrämtern den Brücken und Barrieren im Zugang zur Evangelischen Jugendarbeit nach der Konfirmandenzeit nachgegangen. Die qualitative Untersuchung beantwortet folgende Fragen: Was gibt Jugendlichen in ihrem Leben Sinn? Wie erleben Jugendliche den Konfirmandenunterricht, die Jugendarbeit und die Kirchengemeinde vor Ort? Wie werden kirchliche Mitarbeiter wahrgenommen? Welche Bedeutung haben Glaube, Religion und Kirche für sie?
Neben der SINUS-Studie zum Übergang der Jugendlichen von der Konfirmandenzeit zur Jugendarbeit kommen im zweiten Teil des Buches Kenner der evangelischen Jugendarbeit zu Wort. Vor dem Hintergrund der differenzierenden Typen- und Lebensweltperspektive zeigen sie praxisorientierte Diskussions- und Handlungsimpulse für die Arbeit mit Jugendlichen auf.
Das Buch kann hier bestellt werden.

Urlaubsreiseverhalten und soziale Milieus (2013)

Zielgruppenverständnis im Reisemarkt auf Basis der Reiseanalyse (RA) und der Sinus-Milieus

Die Reiseanalyse (RA) ist seit mehreren Jahrzehnten die zentrale Untersuchung zum Urlaubsreiseverhalten der Deutschen. Für das touristische Marketing liefert sie unverzichtbare Basisdaten und detaillierte und differenzierte Zielgruppeninformationen.
In die RA 2012 wurde erstmals das Zielgruppenmodell der Sinus-Milieus integriert, d.h. es wurden milieuspezifische Motive, Einstellungen, Erfahrungen und Interessen mit Blick auf das Reiseverhalten erhoben. Folgende Leitfragen werden in dieser Publikation beantwortet:

  • Wie verreisen die Deutschen im Urlaub im Allgemeinen?
  • Welche Milieus gibt es in der deutschen Bevölkerung, und wie lassen sich die einzelnen
  • Milieus charakterisieren?
  • Welches Reiseverhalten und welche touristischen Einstellungen sind „typisch“ für das jeweilige Milieu?
  • Sind in bestimmten Segmenten der touristischen Nachfrage bestimmte Milieus auffällig stark oder schwach vertreten?
  • Wie kann man die Milieus in der Kommunikation erreichen?

Durch die Kenntnis, wie die Kunden in verschiedenen Milieus „ticken“ – im Alltag und auf Urlaubreisen – ergibt sich ein tiefergehendes Verständnis für die Bedürfnisse, Ansprüche und Vorlieben der Zielgruppe. Dieses Wissen lässt sich für die Produktentwicklung und -optimierung genauso nutzen wie für die Optimierung der Kommunikation mit den Kunden.

Weiterführende Informationen zur Studie gibt es hier.

Jugendliche Lebenswelten (2012)

Perspektiven für Politik, Pädagogik und Gesellschaft

Die Jugendstudien des SINUS-Instituts zählen mittlerweile zu den Standardwerken der Jugendforschung und bilden eine wichtige Grundlage für die Arbeit mit jungen Menschen. Der Sammelband „Jugendliche Lebenswelten“ bündelt Aufsätze renommierter Wissenschaftler/innen und Praktiker/innen, die sich mit den Konsequenzen der SINUS-Jugendforschung für die eigenen Arbeitsfelder auseinandersetzen.
Angesprochen werden Themen wie das Interesse Jugendlicher an Selbstinszenierung und Jugendszenen oder deren Begeisterung für Mode- und Elektronik-Marken. Diese werden oft problemorientiert diskutiert, während die Autorinnen und Autoren in diesem Buch sie als zentrale Facette von Identität auffassen. Bei der Frage nach dem Verständnis von politischer Bildung diskutieren sie, wie man verhindert, „benachteiligte Jugendliche“ auszugrenzen. Den zeitlosen Begriffen wie Sinn, Glück und Erfolg und deren unterschiedlichen Bedeutungshorizonten in den verschiedenen Lebenswelten widmet sich ein weiteres Kapitel. Mit den wünschenswerten und notwendigen Implikationen für Politik, Pädagogik und Gesellschaft schließen die Herausgeber des Bandes.
„Ein ermutigendes Buch, das endlich einmal nicht den Defizitblick in der Vordergrund stellt, sondern zeigt, wie viele Ressourcen die junge Generation in Deutschland in Wirklichkeit hat.“
Prof. Dr. Klaus Hurrelmann
Das Buch kann hier bestellt werden.

Unsichtbares Politikprogramm? (2012)

Themenwelten und politisches Interesse von "bildungsfernen" Jugendlichen

Politikfern, wenig interessiert und engagiert: So lautet häufig das Urteil, wenn es um Jugendliche aus sozial benachteiligten, meist "bildungsfernen“ Milieus geht. Die Zielgruppe rückt auch deswegen immer stärker in den Fokus der politischen Bildung. Der Sammelband bietet einen theoretischen wie praktischen Einblick in die Arbeit mit "politik-" und "bildungsfernen“ Zielgruppen. Den Hauptteil des Bandes bildet eine Studie zu Themenwelten und politischem Interesse von "bildungsfernen“ Jugendlichen. Dr. Marc Calmbach und Dr. Silke Borgstedt vom SINUS-Institut zeigen darin auf, dass viele Themen der politischen Bildung bei "bildungsfernen“ Jugendlichen anschlussfähig sind, wenn sie einen Bezug zu deren Lebenswelten herstellen. Politisches Interesse und Potenzial schlummern in dieser Gruppe – wenn auch häufig "unsichtbar“.
Der Band kann hier bestellt werden.

Lebenswelten von Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland: die Sinus-Migrantenmilieus. (2012)

Artikel in „Einwanderung – Bedrohung oder Zukunft“, Campus Verlag

SINUS hat als erstes Institut 2008 die Lebenswelten und Lebensstile von Menschen mit unterschiedlichem Migrationshintergrund, so wie sie sich durch das Leben in Deutschland entwickelt haben, mit dem gesellschaftswissenschaftlichen Ansatz der Sinus-Milieus untersucht. Sie bieten ein unverfälschtes Kennenlernen und Verstehen der Alltagswelt von Migranten, ihrer Wertorientierungen, Lebensziele, Wünsche und Zukunftserwartungen. Die Studie hat im medialen und wissenschaftlichen Diskurs viel Beachtung erfahren, da sie ein sehr differenziertes Bild der Menschen mit Migrationshintergrund zeichnet und mit vielen gängigen Klischees über diese Gruppe aufräumt.
Dieser Artikel fasst die zentralen Befunde der SINUS-Migrantenstudie zusammen.
Einen ähnlichen Artikel zur SINUS-Migrantenstudie finden Sie hier.

DIVSI Milieu-Studie zu Vertrauen und Sicherheit im Internet (2012)

Eine Sinus-Studie im Auftrag des Deutschen Instituts für Vertrauen und Sicherheit im Internet (DIVSI)

Das „Deutsche Institut für Vertrauen und Sicherheit im Internet“ (DIVSI) hat sich zum Ziel gesetzt, die Entwicklung eines sicheren und vertrauenswürdigen Wirtschafts- und Sozialraums Internet zu fördern. Alle hierfür notwendigen Aktivitäten erfordern ein vertieftes Verständnis darüber, wie und warum sich die Menschen in diesem Raum bewegen, welche Motive und Barrieren die Nutzung bestimmter Internetangebote steuern und welches Sicherheitsverständnis und welche Sicherheitsbedürfnisse hieraus resultieren.


Zwar existieren bereits einige Untersuchungen zur Internet-Nutzung, die auch das Thema Sicherheitswahrnehmung fokussieren, jedoch besteht aufgrund der rasanten Entwicklung der Bedarf nach aktuellen Studien, die sich vertiefend und differenziert mit diesen veränderten Herausforderungen auseinandersetzen. Insbesondere wird es in Zukunft nicht mehr nur um die Frage gehen können, wer online ist und wer nicht, sondern vor allem darum, wer sich wie im Netz bewegt, welche Motive und Sicherheitsbedenken hierbei relevant sind und welche Ansprüche hinsichtlich Sicherheit und Datenschutz im Internet jeweils damit verbunden sind.


DIVSI hat deshalb das SINUS-Institut mit einer sozialwissenschaftlichen Grundlagenstudie beauftragt, die erstmals die unterschiedlichen Zugangsweisen zum Thema Sicherheit und Datenschutz im Internet in Deutschland in einer bevölkerungsrepräsentativen Typologie differenziert und die aufzeigt, wie Verantwortung und Vertrauen im Internet gefördert werden können. Die Studie wurde im Januar 2012 abgeschlossen. Sie steht hier als Download zur Verfügung.
Ein kompakter Bericht mit aktualisierten Daten aus dem Jahr 2013 steht hier zum Download bereit.

Wie ticken Jugendliche 2012? (2012)

Lebenswelten von Jugendlichen im Alter von 14 bis 17 Jahren in Deutschland

Der soziokulturelle Wandel in unserer Gesellschaft hat sich in den letzten Jahren beschleunigt und verändert tiefgreifend die Struktur und Kultur des Alltags. In keiner Altersgruppe ist dieser Wandel so frühzeitig und deutlich spürbar wie bei Jugendlichen. Doch wie ist die „Jugend von heute“? Darüber gibt diese Studie Auskunft, indem sie der Frage nachgeht, welche jugendlichen Lebenswelten es in Deutschland gibt und wie Jugendliche in diesen verschiedenen Welten ihren Alltag (er)leben. Dabei werden neben der Erforschung der Werthaltungen verschiedenste Facetten des täglichen Lebens in den Blick genommen, um ein möglichst umfassendes Bild jugendlicher Orientierungen und Lebensweisen zu erhalten: Freizeit, Familie, Schule, Freundeskreise, Medien und Berufsorientierung. Vor dem Hintergrund der populären Diskurse um die (angebliche) Politikverdrossenheit und erodierende Religiosität sowie zunehmende Kirchenferne werden auch die Themen Gesellschaft, Politik, Engagement, Religion, Glaube und Kirche exploriert. Es ist eine Studie, die Jugendliche selbst zu Wort kommen lässt: nicht nur über ausführliche Interviewauszüge, sondern auch über schriftliche Selbstzeugnisse, künstlerische Collagen, „Hausarbeiten“ und nicht zuletzt durch Fotos ihrer Zimmer.

Prof. Dr. Klaus Hurrelmann schreibt über diese Studie im Vorwort:
„Gibt die Shell-Jugendstudie, für die ich zwischen 2002 und 2010 verantwortlich war, den wissenschaftlich gefilterten Gesamtüberblick zur jungen Generation (auch in Vergleich zu vorherigen Generationen), erfahren wir aus der Sinus-Jugendstudie direkt und anhand vieler authentischer Dokumente, wie es den jungen Leuten in ihrem Alltag geht. Beide Studien ergänzen sich wunderbar, und beide zusammen gehören inzwischen zum unverzichtbaren Handwerkszeug für alle Fachkräfte, die in Pädagogik und Politik mit jungen Leuten zu tun haben.“

Die Auftraggeber der Studie waren: Bundeszentrale für politische Bildung/bpb, Deutsche Kinder- und Jugendstiftung, Bund der Deutschen Katholischen Jugend, Bischöfliches Hilfswerk MISEREOR, Bischöfliche Medienstiftung der Diözese Rottenburg/Stuttgart und der Südwestrundfunk.

Future Energy Grid. Migrationspfade ins Internet der Energie (2012)

Studie der acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften

Für die erfolgreiche Integration von Wind- und Sonnenenergie in das Energiesystem und die dadurch bedingten neue Prozesse und Technologien eines intelligenten Stromnetzes („Smart Grid“) ist die Informations- und Kommunikationstechnologie ein wichtiger Faktor. Vor diesem Hintergrund hat acatech – Deutschlands Nationale Akademie der Technikwissenschaften – ein Projekt initiiert, das technische, rahmenpolitische und marktwirtschaftliche Erfolgs- und Schlüsselfaktoren sowie Chancen und Risiken auf dem Weg zum Smart Grid identifizieren soll. Auf der Grundlage der Ergebnisse wurden Handlungsempfehlungen für Entscheidungsträger in Politik und Wirtschaft abgeleitet.
Der Beitrag von SINUS zu diesem Band befasst sich mit dem gesellschaftlichen Rahmen der künftigen Energieversorgung. Dabei wird speziell die milieuspezifische Verbraucherakzeptanz von Energiemanagementsystemen in Haushalten in den Blick genommen.
Weiterführende Informationen zur Studie gibt es hier.

Heidelberg-Studie 2012. Klimaschutz in Heidelberg (2012).

Heidelberg beteiligt sich als eine von 19 Kommunen in Deutschland am Förderprogramm des Bundesumweltministeriums „Masterplan 100% Klimaschutz“. Bis 2050 will Heidelberg die CO2-Emissionen um 95 Prozent reduzieren und den Energiebedarf der Kommune um die Hälfte senken. Die siebte Heidelberg-Studie setzt daher den Schwerpunkt Klimaschutz. Bürgerinnen und Bürger wurden vom SINUS-Institut zu ihrem Umweltbewusstsein, zu erneuerbaren Energien und zum Klimaschutz in Heidelberg repräsentativ befragt. Die Studie dient als wissenschaftliche Grundlage für Heidelbergs Weg zu einer klimaneutralen Kommune.
Die Studie steht hier zum Download.

Lebensweltliche, religiöse und kirchliche Orientierungen im Kanton Zürich (2011)

Eine SINUS-Studie im Auftrag der Evangelisch‐reformierten Landeskirche des Kantons Zürich

Die Studie erforscht die Menschen, die für die Reformierte Kirche grundsätzlich erreichbar sind, also deren Mitglieder und affine Nicht‐Mitglieder im Kanton Zürich. Forschungsleitend waren dabei folgende Fragen:

  • Welche Lebenswelten und Milieus prägen die Region?
  • Wie erleben die Milieuangehörigen jeweils Transzendenz, Spiritualität, Religiosität?
  • Wie nehmen die unterschiedlichen Milieus Glaube, Religion und Kirche wahr?

Es geht also wesentlich darum, wie Religion und Kirche in der heutigen Zeit verstanden und gelebt werden und welche Anschlussmöglichkeiten es für die Reformierten in den verschiedenen Bevölkerungsgruppen gibt. Resultat der Studie ist ein „Milieuhandbuch“, das dazu Antworten gibt, indem es für jedes Milieu die typischen Erkennungsmerkmale in Form eines praktischen Nachschlagwerks bereitstellt und die jeweiligen lebensweltlichen, religiösen und kirchlichen Orientierungen bündig zusammenfasst.
Die SINUS-Studie liefert somit praktische Hinweise für die Entwicklung und Bereitstellung von zielgruppenspezifischen „Angeboten“ sowie von Wegen und Mitteln für eine zielgruppenspezifische Kommunikation.
Die Studie steht hier zum Download.

Das Paradies vor der Haustür: Die Ursprünge einer Sehnsucht aus der Perspektive soziokultureller Trendforschung. (2011)

Artikel in „Urban Gardening: Über die Rückkehr der Gärten“, Oekom, München.

Urbane Gärten gelten als Innovation im Kontext moderner Stadtentwicklung und sind gleichzeitig ein Spiegel diverser Sehnsüchte, die die Menschen vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen bewegen. Um zu verstehen, welche Sehnsüchte die Entstehung von Innovationen und Trends jeweils befördern, identifiziert und beschreibt die empirische Trendforschung von SINUS zentrale soziokulturelle Basisströmungen. Exemplarisch werden in diesem Artikel Re-Grounding, Autonomie und Diversität als wesentliche Treiber der Entwicklung urbaner Gärten identifiziert und erklärt.

„Hauptsache ich bin ‚on‘". Medienspezifische Milieupräferenzen Jugendlicher und ihr lebensweltlicher Kontext. (2011)

Artikel in „Populäre Musik, mediale Musik? – Transdisziplinäre Beiträge zu den Medien der populären Musik.“, Nomos /Edition Reinhard Fischer.

Jede Jugendgeneration hat ihre eigenen Wünsche, Ideale, Herausforderungen – und Medien. Dieser Artikel zeigt, dass es zwar generationsspezifisch übergeordnete Einflussgrößen und korrespondierende Mentalitäts- und Verhaltensmuster gibt, jedoch nicht nur die Jugendlichen insgesamt betrachtet werden können, sondern dass differenzierende Zugänge zu den unterschiedlichen Lebenswelten gesucht werden müssen.

Partnerschaft und Ehe – Entscheidungen im Lebensverlauf. Einstellungen, Motive, Kenntnisse des rechtlichen Rahmens. (2011)

Artikel in „Zeit für Verantwortung im Lebensverlauf – Politische und rechtliche Handlungsstrategien. Dokumentation der Tagung am 29.1.12010 im Deutschen Bundestag“

Warum heiraten Menschen eigentlich? In dieser Studie hat das SINUS-Institut erstmalig Heiratsmotive und das Verständnis rechtlicher Grundlagen der Ehe milieuspezifisch untersucht. Frauen und Männer möchten vor allem heiraten, um ihrer Partnerschaft einen verbindlichen und rechtlichen Rahmen zu geben. Worin dieser rechtliche Rahmen allerdings besteht  und inwiefern sich ihre ökonomisch-rechtliche Situation durch die Eheschließung verändert, wissen die verheirateten Befragten zumeist nicht. Sie vertrauen aber in hohem Maße darauf, dass die damit verbundenen Regelungen gerecht sind. Die Ergebnisse zeigen u.a., dass die rechtlichen Grundlagen nicht unbedingt der Art und Weise entsprechen, wie Menschen in Deutschland heute gemeinsam füreinander Verantwortung tragen wollen.

Chancengerechtigkeit in Gesundheitssystem (2011)

Sinus-Studie für die Konrad-Adenauer-Stiftung

Gesundheit ist das Wichtigste im Leben – dieser Aussage stimmt fast jeder zu. Aber: Die Einstellungen zu Gesundheit und zu Krankheit, das Verhalten, die Bewertungen und Erwartungen von Menschen bezüglich Gesundheit und gesundheitlicher Versorgung sind sehr heterogen. Die vorliegende Studie untersucht milieuabhängig die Selbstwahrnehmung bei Fragen zum Thema Gesundheit, die Interessen und Einstellungen, Erwartungen und Erfahrungen, Verhaltensmuster und Handlungsmaximen und gibt Einblick in gelebte Alltagskontexte. Sie geht den Ursachen für milieutypische Gesundheitsrisiken nach und formuliert Folgerungen für die Gesundheitspolitik.
Die Studie steht hier kostenpflichtig zum Download bereit. Die Einleitung zur Studie kann hier gratis gelesen werden.

Umweltbewusstsein in Deutschland 2010

Im Auftrag des Umweltbundesamts (UBA) und des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) hat das SINUS-Institut 2010 das Umweltbewusstsein und Umweltverhalten in Deutschland im Rahmen einer Repräsentativuntersuchung erforscht. Zum Konzept der Studienreihe gehört es, neben langfristigen Trenddaten auch aktuelle wichtige Themenbereiche zu erforschen. Im Jahr 2010 waren dies u.a. Konsum, Klimawandel, Umwelt und Gerechtigkeit, technologische und kulturelle Innovationen, Erwartungen an die Umweltpolitik, Verkehr und Tourismus.
Die Studie steht hier zum Download.

Sexualität und Migration: Milieuspezifische Zugangswege für die Sexualaufklärung Jugendlicher (2010)

Ergebnisse einer repräsentativen Untersuchung der Lebenswelten von 14- bis 17-jährigen Jugendlichen mit Migrationshintergrund für die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

Laut statistischem Bundesamt hat ca. ein Drittel der Jugendlichen in Deutschland einen Migrationshintergrund. Wie findet ein sensibles Thema wie Sexualaufklärung Zugang zu diesen Mädchen und Jungen? Stoßen die gängigen BZgA-Strategien zur Sexualaufklärung auch in dieser Zielgruppe auf Zustimmung, oder stehen Jugendliche mit Migrationshintergrund der Thematik oder den Medien und Materialien distanziert(er) gegenüber? Gibt es spezifische Informationskanäle, lassen sich Sprachpräferenzen identifizieren? Die BZgA hat dazu das SINUS-Institut beauftragt, zunächst die spezifischen Lebenslagen und Einstellungen jugendlicher Migrantinnen und Migranten zu explorieren und im Modell der Sinus-Migranten-Milieus® zu verorten, und danach ihre Einstellungen und Bedürfnisse sowie Informationsinteressen und Medienpräferenzen im Zusammenhang mit Sexualität, Liebe und Partnerschaft zu erheben. Die Studie liefert dadurch wertvolle Informationen, um die Zugangswege zu dieser Zielgruppe zu optimieren.
Der Studienbericht steht unter bzga.de zum Download bereit.

Männer: Rolle vorwärts, Rolle rückwärts? (2009)

Identitäten und Verhalten von traditionellen, modernen und postmodernen Männern.

Das SINUS-Institut hat im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) folgende Fragen empirisch untersucht:

  • Welche Männer sind am Thema Gleichstellung von Frauen und Männern interessiert?
  • Wo gibt es „Widerstandsmilieus“?
  • Wie sehen Männer sich selbst? Wie sehen Männer andere Männer?
  • Welche Eigenschaften finden Männer an anderen Männern sympathisch?
  • Welche Eigenschaften finden Männer an Frauen sympathisch?
  • Welche Vorstellungen haben Männer von Partnerschaft und Elternschaft?
  • Welche Einstellungen und Verhaltensmuster zeigen Männer im Hinblick auf Haushalt, Beruf und Familie? Mit welchen Hürden und Barrieren sehen sich Männer im Hinblick auf die Vereinbarkeit dieser Bereiche konfrontiert?
  • Wie stehen Männer zum beruflichen Wiedereinstieg ihrer Partnerin und welche Rolle spielen sie dabei?

Deutlich wird dabei vor allem eines: Es gibt ihn nicht, den Mann: Die Studie veranschaulicht ein weites Feld an bisweilen antagonistischen Rollenbildern. Es reicht von Verhaftung in traditionellen Männlichkeitsentwürfen über "Emanzipation in kleinen Dosen" bis hin zur Selbstverständlichkeit flexibler Geschlechterrollen.
Ein Zusammenfassung der zentralen Ergebnisse der Studie finden Sie hier.

Entgeltungleichheit – gemeinsam überwinden (2009)

Eine Sinus-Studie für das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)

Lohnungleichheit ist nach Auffassung der überwältigenden Mehrheit der deutschen Bevölkerung in einer modernen Gesellschaft aus moralischen und aus ökonomischen Gründen nicht akzeptabel. Das SINUS-Institut exploriert in der bevölkerungsrepräsentativen Studie für das BMFSFJ die Einstellungen zu Entgeltungleichheit, die Ursachen für Lohnungleichheit und die verantwortlichen Akteure. Sie untersucht Prioritäten bei der Arbeitsplatzwahl sowie vorherrschende Rollenbilder und zeigt auf, dass und wie das Problem der Entgeltungleichheit mit gleichstellungspolitischen Themen im Zusammenhang gesehen wird.
Die Studie steht hier zum Download bereit.

Diskriminierung im Alltag

Wahrnehmung von Diskriminierung und Antidiskriminierungspolitik in unserer Gesellschaft

Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes hat im Juli 2007 das Institut Sinus Sociovision mit dem Forschungsprojekt „Diskriminierung im Alltag – Wahrnehmung von Diskriminierung und Antidiskriminierungspolitik in unserer Gesellschaft“ beauftragt.

Mit dieser qualitativen und quantitativen Grundlagenstudie verfügt die Antidiskriminierungsstelle des Bundes über die erste repräsentative, nach Milieus differenzierte Studie zur Wahrnehmung von Diskriminierung und Antidiskriminierungspolitik in Deutschland.

Eltern unter Druck. Selbstverständnisse, Befindlichkeiten und Bedürfnisse von Eltern in verschiedenen Lebenswelten (2008)

Eine sozialwissenschaftliche Untersuchung von SINUS im Auftrag der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.

Eltern sind Hochleistungsträger unserer Gesellschaft. Ohne Eltern funktioniert Gesellschaft nicht und hat keine Zukunft. Studien zeigen, dass es Kindern gut geht, wenn es den Eltern gut geht. Die Studie „Eltern unter Druck“ nimmt daher in den Blick, wie es Eltern heute geht und was sie brauchen. Das ist notwendig, denn in den letzten Jahrzehnten haben sich die äußeren Rahmenbedingungen (Arbeitsmarkt, Bildungssystem, Familien- und Verwandtschaftsstrukturen, soziale Unterstützungssysteme) sowie die Lebensformen und Lebensentwürfe der Menschen erheblich verändert bzw. pluralisiert. Auf der Grundlage der Sinus-Milieus geht die Studie differenziert auf die unterschiedlichen Lebenssituationen von Eltern ein.
Hintergründe zu dieser Studie und eine Zusammenfassung der zentralen Befunde finden sich hier.