Welche Zukunftskompetenzen sind Jugendlichen wichtig?

Dieser Text ist eine Pressemitteilung der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) vom 11. November 2019.

Welche Kompetenzen des 21. Jahrhunderts sind Jugendlichen wichtig?

  • Ergebnisse einer Befragung unter 1.102 Jugendlichen veröffentlicht
  • „Coolness“ und „Charisma“ ergänzen die Fähigkeiten „Kommunikation“, „Kollaboration, „Kreativität“, „Kritisches Denken“

 

Die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) veröffentlichte heute in Kooperation mit dem SINUS-Institut die Ergebnisse einer repräsentativen Studie. Befragt wurden 1.102 Jugendliche im Alter von 14 bis 24 Jahren zu Zukunftsoptimismus, Zukunftskompetenzen und „Future Readiness“. Die Ergebnisse zeigen unter anderem: Junge Menschen schauen optimistischer in ihre eigene Zukunft als in die der Gesamtgesellschaft.

Die Befragten gehen von einer komplexen Arbeitswelt aus, in der sie widerstandsfähig gegen Stress sein wollen, Teamwork und gutes Zeitmanagement schätzen. Hoch bewerten sie „Coolness“ – die Fähigkeit, einen kühlen Kopf in der schnellen Informationsgesellschaft zu behalten. Wichtig ist ihnen zudem „Charisma“ – selbstsicher auftreten und eigene Ideen gut präsentieren. In beiden Kategorien stellen sich Jugendliche die schlechtesten Zeugnisse aus.

Frank Hinte, Geschäftsführer der DKJS: „Jugendliche ahnen, worauf es ankommt und sie sind bereit, sich wichtige Fähigkeiten selbst beizubringen – auch, weil sie aktuell keine passenden Bildungsangebote finden. Wir dürfen sie jetzt keinesfalls allein lassen. Der Glaube an die eigene Schaffenskraft und die Motivation zu lernen sind sehr wichtig. Es liegt nun an uns. Wir sollten als Staat und Gesellschaft dringend handeln, damit junge Menschen nicht ins Leere laufen.“

Dr. Marc Calmbach, Director Research & Consulting SINUS: „Die Ergebnisse zeigen eine gewisse Verunsicherung in der jungen Generation. Zwar fühlen sich die meisten Jugendlichen gut auf die Zukunft vorbereitet, an sozialen Aufstieg glauben aber nur wenige. Die Jugend ist heute eher gedämpft-optimistisch.“

Hier finden Sie die Studie mit weiteren Ergebnissen: www.25next.de

 

Wollen Sie mehr über die Studie wissen? Ihr Ansprechpartner ist Dr. Marc Calmbach (Director Research & Consulting, marc.calmbach(at)sinus-institut.de)