Die Sinus-Milieus® in der Schweiz

Die Schweiz hat sich verändert: Das neue Gesellschaftsmodell der Sinus-Milieus

Seit vier Jahrzehnten erforscht das SINUS-Institut den Wertewandel und die Lebenswelten der Menschen. Daraus entstanden sind die Sinus-Milieus, ein international bewährtes Tool für die Zielgruppen-Segmentation. 2019 wurden die Informationen zu den Schweizer Sinus-Milieus® in Kooperation mit Künzler Bachmann vollständig aktualisiert.

Arrivierte Gehobene Bürgerliche Genügsame Traditionelle Postmaterielle Bürgerliche Mitte Konsumorientierte Basis Performer Adaptiv-Pragmatische Eskapisten Digitale Kosmopoliten
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Das Sinus-Modell beruht auf der Lebensweltanalyse unserer Gesellschaft. Die Sinus-Milieus gruppieren Menschen, die sich in ihrer Lebensauffassung und Lebensweise sowie in ihrer sozialen Lage ähneln: Gruppen Gleichgesinnter. Grundlegende Wertorientierungen gehen dabei ebenso in die Analyse ein wie Alltagseinstellungen – zur Arbeit, zur Familie, zur Freizeit, zu Medien, zu Geld und Konsum.

Seit vielen Jahren ist die Landkarte der Sinus-Milieus als „Kartoffelgrafik“ oder „Härdöpfel-Chart“ bekannt. Wie man sieht, ergeben 10 „Kartoffeln“, eine für jedes Milieu, ein modellhaftes Abbild der sozialen Schichtung und der Wertestruktur der Schweizer Gesellschaft in ihrer Wechselwirkung. In dieser „strategischen Landkarte“ können Produkte, Marken und Medien positioniert werden.

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Die Sinus-Milieus liefern ein wirklichkeitsgetreues Bild der real existierenden Vielfalt in der Gesellschaft, indem sie die Befindlichkeiten und Orientierungen der Menschen, ihre Werte, Lebensziele, Lebensstile und Einstellungen  sowie ihre soziale Lage vor dem Hintergrund des soziokulturellen Wandels genau beschreiben.

Mit den Sinus-Milieus kann man die Lebenswelten der Menschen „von innen heraus“ verstehen, gleichsam in sie „eintauchen“.

Mit den Sinus-Milieus versteht man, was die Menschen bewegt und wie sie bewegt werden können.  Und es wird deutlich, welche Zielgruppen die Zukunft bestimmen.

Aktualisierung des Sinus-Modells

Die Sinus-Milieus werden kontinuierlich an die soziokulturellen Veränderungen in der Gesellschaft angepasst. Erkenntnisse aus der empirischen Forschung fließen permanent in die Justierung und Beschreibungen der Milieus ein. Während der Anteil der traditionellen Milieus lebensaltersbedingt zurückgeht, beobachten wir ein Wachstum in den Leitmilieus.