Jugendstudie zum Klimawandel: Jeder Zweite hat Angst um eigene Gesundheit

Dieser Text ist eine Pressemitteilung der BARMER vom 01.05.2026. Das SINUS-Institut führte die Studie durch.

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  • 52 Prozent der Jugendlichen gehen von gesundheitlichen Risiken durch den Klimawandel aus. 
  • 31 Prozent haben große Angst vor dem Klimawandel.
  • 84 Prozent würden für das Klima öffentliche Verkehrsmittel nutzen. Auf Fleisch verzichten würden aber nur 35 Prozent.
  • BARMER-Vorstandsvorsitzender Straub: „Der Klimawandel scheint Jugendlichen zwar nicht mehr so starke Angst zu bereiten wie vor einigen Jahren. Gleichwohl fürchten sie nach wie vor dessen Auswirkungen auf ihre Gesundheit.“

Eine leichte Mehrheit der Jugendlichen in Deutschland rechnet zwar weiterhin mit negativen Auswirkungen auf ihre Gesundheit durch den Klimawandel. Dennoch haben immer weniger von ihnen Angst vor der Erderwärmung. Das geht aus der repräsentativen Sinus-Jugendstudie im Auftrag der BARMER hervor, für die im Herbst 2025 bundesweit 2.000 Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren befragt wurden. Demnach gehen 52 Prozent von gesundheitlichen Risiken durch den Klimawandel aus. Doch nur 42 Prozent bewerten das Thema als „sehr wichtig“ und damit 17 Prozentpunkte weniger als im Jahr 2021. Im selben Zeitraum ist „große Angst“ vor dem Klimawandel von 39 auf 31 Prozent gesunken. „Der Klimawandel scheint Jugendlichen zwar nicht mehr so starke Angst zu bereiten wie vor einigen Jahren. Gleichwohl fürchten sie nach wie vor dessen Auswirkungen auf ihre Gesundheit“, sagt Prof. Dr. med. Christoph Straub, Vorstandsvorsitzender der BARMER.

Copyright: BARMER
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Häufiger Bus und Bahn zum Schutz des Klimas

Es sei gut möglich, dass das Thema Klimawandel durch die akuten anderen weltweiten Krisen emotional ein Stück weit in den Hintergrund geraten sei, so BARMER-Chef Straub. Wie aus der Sinus-Studie weiter hervorgeht, sind die meisten Jugendlichen bereit, auch konkrete Maßnahmen zum Schutz des Klimas umzusetzen. 84 Prozent könnten sich daher vorstellen, häufiger Bus und Bahn zu nutzen. Genauso viele würden „bestimmt“ oder „eher“ Verpackungen vermeiden, 80 Prozent regionale und Bioprodukte bevorzugen und 77 Prozent sich seltener ein neues Smartphone kaufen. Ganz auf Fleisch verzichten würden dagegen nur 35 Prozent, keine Milchprodukte mehr essen sogar nur 30 Prozent.

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