Machbarkeitsstudien

Ideen prüfen, Risiken verstehen, Investitionen absichern

Innovative Ideen, digitale Tools oder soziale Innovationen entfalten ihre Wirkung nur dann, wenn sie tatsächlich gebraucht, akzeptiert und genutzt werden. Genau hier setzen Machbarkeitsstudien des SINUS-Instituts an. Sie helfen dabei, Fehlinvestitionen zu vermeiden, Entwicklungsbudgets gezielt einzusetzen, politische oder förderseitige Entscheidungen abzusichern und Projekte frühzeitig realistisch zu justieren.

Was leistet eine Machbarkeitsstudie von SINUS?

Unsere Machbarkeitsstudien verbinden lebensweltnahe Sozialforschung mit strategischer Entscheidungslogik. Sie liefern …

  • eine klare Akzeptanzeinschätzung („für wen ja – für wen nein“),
  • eine Priorisierung von Zielgruppen,
  • eine priorisierte Feature- und Funktionslogik,
  • Impulse für passendes Design, Sprache und Tonalität,
  • eine Risikomatrix mit zentralen Stolpersteinen und Scheiterbedingungen,
  • sowie eine klare Handlungsempfehlung: Pilotieren, iterieren – oder stoppen.

Unser Ansatz: lebensweltlich, partizipativ, entscheidungsrelevant

Typisch für SINUS-Machbarkeitsstudien ist die enge Verzahnung von Forschung, Co-Creation und Testing:

  • Zielgruppenforschung
    Qualitative Tiefeninterviews und Insight Labs machen sichtbar, wie Menschen denken, fühlen und handeln – und wo Angebote tatsächlich andocken (oder scheitern).
  • Partizipative Entwicklung
    In Co-Creation-Formaten werden Ideen gemeinsam mit den Zielgruppen weiterentwickelt, konkretisiert und geschärft, damit Angebot nicht über die Köpfe der Anwender*innen hinweg entwickelt werden.
  • Konzept- und Prototypentests
    Mockups, Nutzungsszenarien oder erste Prototypen (proof of concept) werden systematisch getestet – auf Akzeptanz, Verständlichkeit, Attraktivität und Alltags­tauglichkeit.
  • Risikoperspektive
    Wir identifizieren nicht nur Potenziale, sondern explizit auch Scheiterlogiken: Gründe für Abbruch, Ablehnung, Nicht-Nutzung oder Vertrauensverlust.
  • Zahlungsbereitschaft
    Akzeptanz endet nicht bei der Nutzung – sie zeigt sich auch in der Frage, ob Menschen bereit sind, für ein Angebot zu bezahlen oder dessen Finanzierung zu legitimieren. SINUS-Machbarkeitsstudien untersuchen, welchen Wert Zielgruppen einem Angebot beimessen, welche Zahlungsmodelle als fair, sinnvoll oder abschreckend wahrgenommen werden und wo kritische Preisschwellen liegen. Gerade in einem sozialen Kontext ist es wichtig zu verstehen, ab wann sich ein Angebot für potenzielle User:innen „zu kommerziell“ oder „unfair“ anfühlt.

Für wen sind Machbarkeitsstudien besonders sinnvoll?

Machbarkeitsstudien sind immer dann besonders sinnvoll, wenn neue Ideen, Programme oder digitale Lösungen unter realen Bedingungen bestehen müssen – also dort, wo Zielgruppen heterogen sind, Nutzung nicht selbstverständlich ist und Investitionen gut begründet sein müssen. Sie richten sich an Akteure, die Verantwortung für Wirkung, Mittelverwendung und Nachhaltigkeit tragen und ihre Entscheidungen auf eine belastbare empirische Grundlage stellen wollen.

  • Stiftungen und Förderorganisationen
  • Ministerien und öffentliche Verwaltungen
  • Bildungs- und Sozialträger
  • Unternehmen mit neuen digitalen oder sozialen Angeboten
  • Konsortien in Förder- und Modellprojekten

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