Bereit für morgen?

Das war der Titel Vortrag von Dr. Silke Borgstedt beim Verbandstag des Verband der Sparda-Banken e.V.. Die Veranstaltung beleuchtete die Transformation und Zukunftsgestaltung mit großer Themenbreite. Dabei zeigte sich, wie sehr die verschiedenen Herausforderungen, vor denen Deutschland steht, miteinander zusammenhängen.

Der Präsident der Deutschen Bundesbank Prof. Dr. Joachim Nagel gab wertvolle Einblicke zur aktuellen Lage der deutschen Volkswirtschaft sowie des Bankenwesens.
Paul Ronzheimer (stellvertr. Chefredakteur bei BILD) berichtete sehr eindrucksvoll von seiner Arbeit als Kriegsreporter in der Ukraine.

Silke Borgstedt beleuchtete die Perspektive der Bevölkerung: Wie denken die Menschen über die aktuelle Lage? Was erhoffen sie sich? Was befürchten sie?
Zahlen gibt es dazu bekanntlich viele, aber häufig fehlen Antworten auf die Frage: WARUM denken sie so?

Daher hier ein paar Spots zum Thema:

▶ Transformation braucht unterschiedliche Geschwindigkeiten: Während einige Milieus kaum hinterherkommen, drängen andere aufs Tempo. Während die einen den Anschluss nicht verlieren wollen, fehlt anderen teils die Sensibilität, dass Veränderung für manche auch Verlust bedeutet.
     
▶ Positive Zielvisionen gesucht: Die Milieus der Mitte werden durch die Aussicht auf einen bevorstehenden Wandel – noch dazu einen, der schnell, grundlegend, aber im Ziel eher abstrakt ist – aktuell abgeschreckt. Ihnen fehlt vor allem, „dass Transformation mal vom Ende her gedacht wird“, d.h. eine Antwort auf die Frage: „Wofür machen wir das alles? Wie wird unser Leben aussehen, wenn Transformation gelingt?“

▶ Übrigens: Digitalisierung ist die einzige der transformativen D’s (zu denen u.a. Dekarbonisierung und demographischer Wandel gehören), die über alle Milieus hinweg primär mit positiven Zukunftsversprechen verknüpft ist  – wenn auch aus unterschiedlichsten Motiven: Sei es um datengetriebene Geschäftsmodelle zu entwickeln, den Kontakt zu weit entfernten Enkelkindern zu halten oder Ämtergänge reduzieren zu können. Hoffnungen überwiegen Sorgen – aber auch diese gibt es.

Die wichtigste Botschaft: Menschen wollen, dass wieder mehr miteinander gesprochen wird. Es wird ein massives Fehlen von Austausch jenseits der eigenen Bubbles beklagt.

Herzlichen Dank an Florian RENTSCH, das gesamte Team und an alle Gäste des Verbandstags für den inspirierenden Austausch und an Wulf Schmiese (Redaktionsleiter des "heute-journal", ZDF) für die stets alle Fäden aufgreifende Moderation.

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