Die neuen Sinus-Migrantenmilieus 2017/2018 – Grundorientierung, Identität und Integration

Gemeinsam mit dem vhw hat das SINUS-Institut die Migrantenmilieus in Deutschland in einer qualitativen Studie neu untersucht. Die neue Milieustruktur ist das Ergebnis eines weiteren Ausdifferenzierungsprozesses in der Bevölkerung mit Zuwanderungsgeschichte. 

Sie spiegelt zum einen die erreichte lebensweltliche Konvergenz zwischen den entsprechenden einheimischen Sinus-Milieus und den bürgerlichen und den kreativen Migrantenmilieus wider. Deren Grundmuster des Alltagslebens unterscheiden sich allenfalls noch marginal von den Lebenswelten der Gesamtbevölkerung – ein Beleg für die inzwischen weitgehende Integration eines erheblichen Teils der „Migranten“. Dabei handelt es sich aber nicht um reine Assimilation, sondern meist um ein bi- oder multikulturelles Selbstverständnis. 

Auf der anderen Seite des Milieuspektrums zeigt sich im Segment der traditionellen Migrantenmilieus eine verstärkte Tendenz zur Abkoppelung und Abschottung, zu der offenbar ein breites Ursachenbündel beigetragen hat.

Die finale Profilierung der neuen Milieus, ihres quantitativen Gewichts und ihrer detaillierten Einstellungen zu einem breiten Themenset wird als Ergebnis der zweiten Studienphase erfolgen, der bundesweiten repräsentativen Befragung, die im Herbst 2017 abgeschlossen wird.

Einen Artikel mit ausführlichen Infos zu den neuen Migrantenmilieus finden Sie hier.

Weitere Informationen zur vhw-Migrantenmilieustudie und den Sinus-Migrantenmilieus können Sie hier nachlesen.

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