Umfrage: Schulstress setzt vor allem Mädchen zu

Dieser Text ist eine Pressemitteilung der BARMER vom 25.08.2026. Das SINUS-Institut führte die Studie durch.

Foto von Nataliya Vaitkevich auf Pexels
  • 33 Prozent aller Jugendlichen in Deutschland sehen sich durch Schulstress massiv beeinträchtigt.
  • Für 16 beziehungsweise zwölf Prozent der Jugendlichen sind Stress in der Familie und Einsamkeit stark belastende Faktoren.
  • Mädchen sehen sich stärker belastet als Jungen. 42 Prozent der weiblichen Teenager sind durch Schulstress stark beeinträchtigt. Bei Jungen sind es 25 Prozent. Stress in der Familie belastet 20 Prozent der weiblichen und zwölf Prozent der männlichen Befragten.
  • BARMER-Chef Straub: „Schulstress ist kein Randphänomen. Die psychische Gesundheit junger Menschen muss mehr in den Mittelpunkt rücken.“ 

33 Prozent aller Jugendlichen in Deutschland sehen sich durch Schulstress massiv beeinträchtigt. Dabei sind weibliche Teenager mit 42 Prozent sehr viel stärker betroffen als männliche mit 25 Prozent. Das geht aus der repräsentativen Sinus-Jugendstudie 2025/2026 im Auftrag der BARMER hervor, für die bundesweit 2.000 Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren befragt wurden. „Die Sinus-Studie zeigt, dass Schulstress kein Randphänomen ist. Besonders alarmierend ist, wie stark junge Frauen belastet sind. Die psychische Gesundheit junger Menschen muss mehr in den Mittelpunkt rücken“, sagt der Vorstandsvorsitzende der BARMER, Prof. Dr. med. Christoph Straub.

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Stress mit der Familie und Einsamkeit belasten ebenfalls

Laut Sinus-Studie gaben nur 22 Prozent aller Befragten an, dass Schulstress sie nicht beeinträchtigt, darunter 15 Prozent der weiblichen und 28 Prozent der männlichen Teenager. Auf den Rängen zwei und drei der den Alltag hochgradig belastenden Faktoren folgten Stress in der Familie sowie Einsamkeit, und zwar bei 16 beziehungsweise zwölf Prozent aller Befragten. „Insgesamt sehen sich Mädchen im Alltag stärker durch Stress beeinträchtigt als Jungen“, so BARMER-Chef Straub mit Blick auf die Studienergebnisse. Stress in der Familie belaste zum Beispiel 20 Prozent der weiblichen und zwölf Prozent der männlichen Befragten stark. Ausgeprägter Stress im Freundeskreis treffe 16 beziehungsweise sechs Prozent der Befragten. Der erhebliche Gender-Effekt zeit sich in allen neun abgefragten Kategorien.

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