Zielgruppen mit Zukunft

Der stationäre Handel steht vor großen Herausforderungen. Angesichts umfassender digitaler Transformationsprozesse wurde schon häufiger das Schreckgespenst eines möglichen Endes des stationären Handels gezeichnet. Längst haben sich aber auch optimistischere Visionen etabliert, die die Zukunft vor allem in einem mehrkanaligen Retail-System sehen, bei dem Online- und Offlinekanäle ein dichtes Netz unterschiedlicher Services bereitstellen, die insgesamt zu einem attraktiveren Shoppingerlebnis beitragen. Auch schaffen digitale Innovationen Freiräume für den stationären Handel, indem der Kaufvorgang auch komplett online abgewickelt werden kann und sich der ursprüngliche Point of Sale hin zu einem Point of Experience wandelt. Der Handel muss nicht mehr notwendigerweise jedes Produkt in allen Varianten vorrätig halten, sondern kann sich auf die Kunden- und Markenbindung konzentrieren.

Bei all diesen Überlegungen und Ideen zum 360-Grad-Einkaufserlebnis bleibt allerdings eine Perspektive zumeist ausgeblendet: die der Konsumentinnen und Konsumenten. Wie stehen sie zu den in Fachkreisen diskutierten Retailt-Trends wie beispielsweise „Hypercustomized Shopping“ (hyperpersonalisiertes Einkaufen), „Bagless Shopping“ (taschenloses Einkaufen) oder „Digital Dressing Rooms“ (digitale Ankleiden) und welche ihrer Bedürfnisse erfüllen sich dadurch – oder nicht.

Der Artikel zeigt vor dem Hintergrund des Gesellschaftsmodells der Sinus-Milieus die Perspektive der Zielgruppen auf und argumentiert, dass sich der Handel vor neuen Trends nicht zu fürchten braucht.

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