Umfrage: Sorge der Jugend um Deutschlands Zukunft wächst

Dieser Text ist eine Pressemitteilung der BARMER vom 24.02.2026. Das SINUS-Institut führte die Studie durch.

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  • Nur noch 44 Prozent der Jugendlichen blicken optimistisch in die Zukunft Deutschlands. Das sind 18 Prozentpunkte weniger als im Jahr 2021
  • 36 Prozent der Jugendlichen schauen mit Optimismus auf die Zukunft der Welt. Im Jahr 2021 lag der Anteil bei 44 Prozent.
  • 80 Prozent blicken optimistisch in ihre persönliche Zukunft. Dieser Wert ist seit dem Jahr 2021 weitgehend konstant geblieben.
  • BARMER-Chef Straub: Jugendliche trennen zwischen schwer beeinflussbarer Welt und eigener, gestaltbarer Zukunft

Obwohl Jugendliche hierzulande die Zukunft Deutschlands und der Welt immer skeptischer betrachten, sieht die überwiegende Mehrheit ihren weiteren persönlichen Werdegang positiv. Das geht aus der repräsentativen Sinus-Jugendstudie 2025/2026 im Auftrag der BARMER hervor, für die im zurückliegenden Herbst bundesweit 2.000 Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren befragt wurden. Demnach schauen nur noch 44 Prozent der Befragten optimistisch in die Zukunft Deutschlands. Das sind 18 Prozentpunkte weniger als im Jahr 2021.

Noch niedriger ist der Wert beim Blick auf die Welt. Nur noch 36 Prozent der Befragten sind hier optimistisch, noch 44 Prozent im Jahr 2021. Nichtsdestotrotz sehen 80 Prozent ihre persönliche Zukunft positiv. Dieser Wert ist seit dem Jahr 2021 mit 81 Prozent nahezu konstant geblieben.

„Jugendliche trennen offenbar zwischen einer unsicheren und schwer beeinflussbaren Welt und ihrer eigenen Zukunft. Diese können sie selbst in die Hand nehmen und gestalten. Es ist zu hoffen, dass dieser persönliche Zukunftsoptimismus trotz der bundesweiten und globalen Herausforderungen nicht abnimmt“, sagt Prof. Dr. med. Christoph Straub, Vorstandsvorsitzender der BARMER.

Copyright: BARMER
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So bereite die Arbeitsplatzsuche derzeit 23 Prozent der Befragten große Sorgen und 18 Prozent die Ausbildung. Diese Werte hätten sich im Vergleich zur erstmaligen Befragung im Herbst 2022 nur moderat verändert und spielten eine untergeordnete Rolle. Deutlich angestiegen seien dagegen Kriege als Haupt-Zukunftssorge. Diese bereiteten zuletzt 63 Prozent der Befragten große Bedenken und damit zehn Prozentpunkten mehr als noch im Jahr 2023.

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