Schüler wünschen sich bessere Berufsorientierung

Schüler wünschen sich eine bessere Orientierung für das spätere Berufsleben. Das hat das Sinus-Institut in einer Studie für das Netzwerk Berufswahl-Siegel herausgefunden. Dafür wurden Jugendliche in qualitativen Interviews nach ihren Wünschen und ihrem Wissen über Berufsorientierung in der Schule befragt.

Weiterhin wünschen sich Schüler mehr Berufsorientierung in der Schule. Sie wollen „eigenständige Unterrichtseinheiten zur Berufsorientierung mit einem gut strukturierten Lehrplan, einen Überblick über die ganze Bandbreite an beruflichen Möglichkeiten, mindestens zwei Praktika und Bewerbungstraining mit praktischen Übungen“, so Studienleiter Christoph Schleer. Daneben wünschen sich Schüler mehr persönliche Beratungsgespräche. Zudem werden Besuche von Praktikern in Schulen eher skeptisch gesehen.

Die Wünsche der Schüler damit reichen weiter, als die Vorhaben, welche die Kultusminister Ende 2017 in einer „Empfehlung zur beruflichen Orientierung an Schulen“ geplant haben. Damit soll die Kooperation von Schulen mit Unternehmen, der Bundesagentur für Arbeit und Berufsbildnern intensiviert werden.

Das Handelsblatt und die Berliner Morgenpost berichteten über die Studie.

Wollen Sie mehr über die Studie wissen? Ihr Ansprechpartner ist Dr. Christoph Schleer (Senior Research & Consulting, christoph.schleer(at)sinus-institut.de)